Abschlussstreich! An vielen Schulen für Hausleister, Schulleiter oder Lehrer der blanke Horror. Da geht sovieles kaputt, da herrscht Chaos, das sich nicht mehr steuern lässt und der am Ende das Leben an der Schule gefährdet. Ganz zuletzt geht Vertrauen kaputt, was das Allerschlimmste ist. Ohne dieses lässt sich kaum gute Pädagogik treiben. Deshalb haben sich viele Schulen für ein Verbot eines Streiches ausgesprochen.
Um so dankbar ist das Kollegium an der CSH, dass die Schülerinnen und Schüler diese Woche einen so tollen Streich hingelegt haben. Sie bauten ein riesiges Wasserbecken auf dem Pausenhof auf, in dem man tauchen und schwimmen konnte. Ganz schön viel Arbeit! "Das hat Spaß gemacht", sagen die Zehner. "So einen Tag begeht man nur einmal und deshalb muss er ein ganz besonderer sein." Natürlich mussten die Lehrer einiges riskieren: klatschnass, in Schubkarren über den Hof gefahren zu werden und vor allen ein Tänzchen aufzuführen. Sie spielten mit - auch die Schulleiter mussten daran glauben und wurden triefnass.
Dafür bedankten sich die Schüler stil- und respektvoll. Sie beteiligten auch die Grundschüler, die an diesem Tag eine Riesengaudi hatte. Wir sagen: "Chapeau! Und Danke, dass ihr hinterher alles aufgeräumt habt. Und wenn ihr es versteht, in einer fragil gewordenen Gesellschaft mit fröhlichem Feiern einen konstruktiv Beitrag zu leisten, dann haben wir ein paar Erziehungsziele erreicht. Wir, das sind zuallererst die besonnenen und engagierten Eltern und wir, die Pädagogen. Das alles mit Gottes Hilfe.
Dorothea Gebauer