(scn) Seit Realschullehrerin Hanna Schneider ihrer Klasse Mitte April die Taschenbuchausgabe von „Das Tor zum Garten der Zambranos“ in die Hände gedrückt hat, sind die Schülerinnen und Schüler richtiggehend mit dem Lesevirus infiziert. Der Jugendroman von Gudrun Pausewang ist so spannend und die Siebtklässler tauchen so sehr in die Geschichte rund um zwei Jungen ein, dass die Realschullehrerin manchmal große Mühe hat, ihre Klasse wieder in die reale Welt zurückzuholen. „Schön, wenn die Schüler so gefesselt sind, dass sie nicht mehr zur vereinbarten Zeit ins Klassenzimmer zurück kommen“, findet sie. Die 192 Seiten sind keine leichte Kost: Die Geschichte spielt in Mexiko und handelt von Armut und Reichtum, von ungleichen Chancen, sozialer Ungerechtigkeit, Freundschaft und der Hoffnung auf sozialen Aufstieg.
Noch bis zu den Pfingstferien wird man die Schülerinnen und Schüler der R7a bei gutem Wetter überall auf dem Schulhof, rund um den Pavillon oder irgendwo auf der Wiese sehen – völlig vertieft in ihre Lektüre und in Gedanken ganz bei Angelito und Gregorio.