27. September 2012

Bewegen, bewahrheiten, beleben!

Eröffnungskonferenzen an der Christlichen Schule (CSH) in Waldshut

Mit 277 Schülern, darunter 110 Grundschüler und 167 Realschüler sowie 23 Lehrpersonen startet die Christliche Schule Hochrhein (CSH) das Schuljahr.  

„Unser Kollegium ist mit nun fünf neuen Kollegen so gross wie eine Schulklasse! Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, jeder ist ein Unikum“, so Rektor Bodo Masuhr. „Und wir sitzen im eigenen, schön eingerichteten Lehrerzimmer. Das war vergangenes Jahr nicht so. Da hatten wir noch viele Raumprobleme, „erinnert sich der Schulleiter, der mit zwei Schulleitungskollegen die christliche Schule an der Gurtweiler Strasse leitet.

Bewegen, bewahrheiten, beleben!

So lautet das Jahresmotto, das dem Kollegium leitmotivisch für ihr pädagogisches Handeln dienen soll. „Wir haben den Auftrag, zu bilden. Bildung ist Bewegung, ist die Fähigkeit, fast alles anzuhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. Wie gehen wir an Bildung heran? Wie gehen wir an das Kind heran?“ fragte Masuhr sein Kollegium. Oft machten Pädagogen Schüler nicht zu dem, was sie wirklich können. „Natürlich müssen wir uns fragen, wie wir selbst geprägt wurden.“ „Was stärkt uns und was müssen wir tun, um die Schüler und deren Selbstvertrauen zu stärken?“, so Masuhr.

Bewahrheiten, oder die Wahrheit sagen

Im pädagogischen Miteinander sei auch Wahrheit nötig, so der Schulleiter und zitiert Christoph Lichtenberg: „Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit herumzutragen, ohne jemandes Bart zu verbrennen.“ Bei manchen Eltern sei es eine Herausforderung, die Wahrheit zu sagen. „Bei manchen muss man deutlich werden. „Eltern etwa, die keine Zeit für ihr Kind haben, die alles dem Beruf opfern.“

Schule immer wieder neu beleben

„Was heisst Schule für euch?“ fordert Rektor Bodo Masuhr das Kollegium heraus. „Heisst es Hausaufgaben abhaken? Schnell wieder nachhause kommen?“ Er wolle mit dem Kollegium dafür sorgen, dass Schule zum Erlebnis wird,  Dafür, dass Schule ins Leben hineingetragen werde, damit  dort Bildung passiert. Es gelte, nicht den Lehrplan abzuhaken, sondern zu schauen, wo er im Leben Anwendung findet. „Wir wollen Schule gemeinsam auf den Weg stellen!“ so Masuhr.  

Motto auch für Schüler wertvoll

Wie auch die Schüler das Jahresmotto verinnerlichen können, war Thema  eines Workshops  mit den 23 Lehrpersonen. Er sollte einen Ideenpool liefern mit Redens- und Wortarten, Schauspiel und vielem mehr, um das Motto ins Unterrichtsgeschäft zu integrieren. Viele Infos, ein Gottesdienst und sowie Schulungen zu Elterngesprächen und Kommunikation rundeten die zweitätigen Eröffnungskonferenzen ab.